Kosten
einer Genossenschaft

Die Gründung ist nicht ganz ohne Hürden

Kosten

Das müssen Sie bei der Gründung einer Genossenschaft beachten

So viele Vorteile die Gründung einer Genossenschaft auch bietet, so sehr gilt es auch mögliche Kosten und Herausforderungen im Gründungsprozess zu beachten.

Gerade der Gründungsprozess ist mit hohen Kosten, großem Zeitaufwand und einigen Schwierigkeiten bei der behördlichen Genehmigung verbunden, wodurch häufig professionelle Unterstützung gefragt ist.

Welche Hürden bei der Genossenschaftsgründung und darüber hinaus konkret entstehen, wird in den nachfolgenden Fragen beantwortet.

FAQs - Kosten

Neben den Beratungskosten durch einen Verband oder durch uns, die sich auf etwa 3000-6000 € belaufen, werden noch Kosten in Höhe von 1000-3000 € für das Gründungsgutachten des Verbandes und rund 1000 € für Notar und Eintragungen benötigt.

Die meisten bei uns gegründeten Genossenschaften liegen zwischen 5000 € und 7000 € für alle Kosten.

Wer in eigener Regie eine Genossenschaft gründet, der kann Monate mit der Ausarbeitung eines Businessplans, Finanzplans, einer Satzung und der Abstimmung mit den Verband verbringen.

Wir gründen Genossenschaften in der Regel innerhalb von 10-12 Wochen, wobei die Genossenschaft nach vier Wochen handlungsfähig ist. Der Zeitaufwand für die Gründer beschränkt sich dieser Zeit auf rund 10 Stunden.

Man kann eine Genossenschaft per Mitgliederbeschluss auflösen, vereinfacht ausgedrückt wird das Vermögen der Genossenschaft unter den Mitgliedern aufgeteilt (entweder pro Kopf oder nach Verhältnis der Mitgliedsanteile).

Eine Genossenschaft kann jedoch auch in eine GmbH, Aktiengesellschaft oder in eine andere Rechtsform umgewandelt werden.

Generell führt die Genossenschaft die Mitgliederliste selbst. Hier sind keine Eintragungen in ein Register oder dergleichen unter Mithilfe eines Notars nötig.

Somit werden bei Eintritten, Austritten, Übertragung von Geschäftsguthaben und beim Tod von Mitgliedern interne Formulare der Genossenschaft genutzt.

Beim Austritt eines Mitglieds muss dieses seinen Austritt erklären und scheidet dann zum Ende des Geschäftsjahres aus, je nach Satzung jedoch auch bis zu zwei Jahre nach der Kündigung. Das Geschäftsguthaben wird auch dann erst (je nach Satzung bis zu zweieinhalb Jahre später) an das Mitglied ausgezahlt.