Steuervorteile
einer Genossenschaft

Wie eine Genossenschaft Ihnen und vielen anderen nützen kann

Eine Genossenschaft effektiv führen​

Steuervorteile

Ob Wegzugssteuer, Rückvergütung oder Abgeltungssteuer: Die Gründung einer Genossenschaft bietet eine Reihe steuerlicher Vorteile. Das macht sie aus Sicht der Steueroptimierung besonders attraktiv.

Durch die jüngste Erneuerung des Genossenschaftsrechts haben sich jedoch einige Veränderungen ergeben,

wobei nach wie vor falsche Annahmen über die Steuersparpotenziale bei Genossenschaften fortbestehen.

Die nachfolgenden Fragen und Antworten zeigen auf, wie sich mit Hilfe einer Genossenschaft wirklich Steuern sparen lassen, welches Mitglied wann haftet und welche Steuertipps längst überholt sind.

Steuern sparen durch die Genossenschaft

Steuern - Fragen & Antworten

Welche Steuern zahlt eine Genossenschaft?

Eine Genossenschaft ist eine Körperschaft und damit körperschaftsteuerpflichtig.

Sie übt ein Gewerbe aus und ist deshalb gewerbesteuerpflichtig.

Die meisten Genossenschaften sind auch umsatzsteuerpflichtig.

Es gibt einige Ausnahmen zur Steuerpflicht:

  •  Insbesondere im Berufsrecht, aber auch
  • bei Vermietungsgenossenschaften, bei denen Mieter auch Mitglieder mit Stimmrecht sind,
  • landwirtschaftlichen Betrieben in Form einer Genossenschaft
  • und auch echten gemeinnützigen Genossenschaften.


Wir arbeiten mit einer Reihe von namhaften Rechtsanwalts- Steuerberatungskanzleien zusammen, die Sie gerne individuell beraten!

Kann ich durch die Gründung einer Genossenschaft Steuern sparen?

Die Genossenschaft gehört den Mitgliedern. Die Genossenschaft soll die Mitglieder im Rahmen des Genossenschaftszweckes fördern.

Dadurch kann die Genossenschaft den einzelnen Mitgliedern und das soll sie auch, Vorteile verschaffen. Die Genossenschaft als reines Steuersparmodell zu sehen, verfehlt dem Zweck der Genossenschaft jedoch vollständig. Sicher entstehen gewisse Effekte, diese sind jedoch nicht das Ziel und der Zweck einer Genossenschaft.

Kann ich meine private Immobilie an eine Genossenschaft übertragen?

Ob es Sinn macht, private Immobilien in eine Genossenschaft zu übertragen, hängt vom definierten Zweck der Genossenschaft ab. Eine Genossenschaft kann Immobilien kaufen, verkaufen, mieten und vermieten. Dies muss jedoch dem Zweck der Genossenschaft entsprechen.

Grundsätzlich können Immobilien auch durch Sacheinlage, Formwechsel einer anderen Rechtsform in die Genossenschaft oder durch Anteilstausch zum Besitz/Eigentum der Genossenschaft werden.

Was sieht das Genossenschaftsrecht im Erbfall vor?

Das Mitglied einer Genossenschaft hält Mitgliedsanteile. Davon abstrakt hält das Genossenschaftsmitglied auch ein Geschäftsguthaben.

Beim Tod eines Mitglieds wird je nach Satzungsbestimmung der Mitgliedsanteil mit dem damit verbundenen Geschäftsguthaben an Erben vererbt. Die Satzung kann auch bestimmen, dass die Erben die Mitgliedschaft nicht fortführen dürfen oder können.

Welche Möglichkeiten bietet die Genossenschaft in Bezug auf den Vermögensschutz?

Die entscheidende Frage hierbei ist, was ist Vermögensschutz?

In dem Moment, in dem privates Vermögen in eine Genossenschaft eingelegt wird, ist es kein privates Vermögen mehr.

Grundsätzlich sind Genossenschaftsanteile und das daran hängende Geschäftsguthaben nicht pfändbar. Ob daraus ein Vermögensschutz der Genossenschaft abgeleitet werden kann, möge jeder selbst entscheiden.